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Haben sie schon gewußt, dass...

 

die heutige Querflöte auch "Boehm-Flöte" (oder "Große Flöte", "Flöte in C", engl.: flute, ital.:flauto (grande), fr.: flûte) genannt wird, nach ihrem Erfinder und Münchner Flötisten Theobald Boehm (1794 - 1881), der bis zur Patentierung 1847 wesentliche akustische und spieltechnische Verbesserungen vornahm. Boehm konstruierte die Flöte mit zylindrischer Bohrung, vergrößerte die Klappenlöcher und verband letztere durch eine hochkomplizierte Mechanik, die dem Spieler eine angenehmere Griffweise und saubere Intonation ermöglicht. Die Mundlochplatte, welche als sogenannter "Kamin" auf dem Kopfstück liegt, erzeugt aber weiterhin eine gewisse Lochtiefe (wie bei den Holzflöten) für den Luftstrahl. Hätte das Mundloch nur die Stärke des Metalls, wäre der Ton pfeifender und weniger stabil in der Stimmung. Die Flöte besteht nun aus drei Teilen: dem Kopfstück mit dem Mundloch (auf dessen äußere Kante der scharfe Luftstrahl gelenkt wird. Durch die Spaltung der Luft an der Kante entsteht dort der Ton und wird vom Flötenrohr als Resonanzkörper verstärkt bzw. erst hörbar gemacht), dem Mittelstück mit den meisten Klappen (ermöglicht einen Tonumfang von c1 bis d4) und dem Fußstück, das sich je nach Länge des rechten kleinen Fingers zurechtdrehen lässt.